Produktrisiken I
Wir analysieren Ihre Anlagerisiken auf zweimal 2 Ebenen!
Auf dieser zweiten Ebene des Risikochecks überprüfen wir vor oder nach Ihrer Investition die Risiken des konkreten Anlageprodukts. Dabei erhalten Sie eine ausführliche Analyse der
Standardrisiken und der produktspezifischen Risiken.
Damit Sie besser verstehen, was wir meinen, haben wir Ihnen nachfolgend einen kleinen auszugsweisen Überblick über die typischen Risiken von Anlageprodukten zusammengestellt:
1. Analyse Standardrisiken
(Vor oder nach Abschluss einer geplanten Anlage)
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Persönliche Risiken in Bezug auf die gewählte Anlage (Laufzeit, Alter, …)
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Gesellschafterrisiko (Aktionär, Kommanditist, GmbH, stiller Gesellschafter, A-typisch stiller Gesellschafter)
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Leistungsbilanz (ja, nein, Inhalt, bisheriger Geschäftsverlauf, Referenz-Objekte)
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Laufzeit (5, 10 oder mehr Jahre, Bindung/Kündigungsmöglichkeiten)
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Anzahl, Art bzw. Streuung der Anlageobjekte (Streuung in viele verschieden Objekte ist sicherer, nur ein Objekt oder wenige sehr spezielle Objekte/Anlageformen)
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Weichkostenanalyse (Agio + Provisionen + Gebühren + Neben-/Verwaltungskosten)
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Garantien (Bürgschaft: für wen?, Haftungssumme/Bonität der Garantin), vor oder nach Abschluss einer geplanten Anlage?
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Fremdmittelquote (Kapitalausstattung der Gesellschaft, Fondsvolumen, Fremdmittel dazu in %, welche Bank, wie gesichert?)
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Vertragsrisiken (Vertragsgestaltung, Gewinnverteilung, Gewinnvorab, Rangverhältnisse, Abtretungsbefugnisse)
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Haftungsrisiken (Rechtsform, Vertragsgestaltung, Gewinnverteilung, Gewinnvorab, Rangverhältnisse, Abtretungsbefugnisse, wie gesichert?)
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Wiederverkaufswert (Zweitmarkt, Hinweise zur Fungibilität)
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Investitionsgegenstand (Blind-Pool-Risiko)
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Steuerrechtsänderungsrisiko (Steuern, Abgeltungssteuer)
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Erlaubnis KWG (Bafin – Prüfung/ Nachweis, Gesellschaftssitz: Deutschland /Ausland
2. Analyse produktspezifische Risiken
I. Wertpapiere
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Emittenten-Risiko (Derivate/Zertifikate; gesichert, ungesichert, Risikoprämien, für Zahlungsausfälle, CDS=Credit Default Swaps)
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Konjunkturrisiko (Kaufentscheidung zum falschen Zeitpunkt: Konjunkturzyklen wie Aufschwung, Boom, Abschwung, Rezession, Depression können unterschiedliche Auswirkungen auf die jeweiligen Wirtschaftbereiche haben. Beispiele: Krisen, Streiks, politische Entscheidungen)
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Inflationsrisiko (Gefahr der Geldentwertung. Sachwerte wertbeständiger als Geldwerte. Kontrolle über Realverzinsung: Ist die Rendite höher als die Inflationsrate?)
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Währungsrisiko (Risiko des sinkenden Devisenkurses von Wertpapieren in Fremdwährungen. Eine Aufwertung des Euro wird auch beim Handel an der deutschen Börse zum Kursrisiko, weil das in Euro bewertete ausländische Papier an Wert verliert)
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Länder- und Transferrisiko (Risiko der wirtschaftlichen und politischen Instabilität als Beeinträchtigung für die Transferfähigkeit. Keine Absicherung gegen dieses Transferrisiko. Länderratings beachten)
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Stabilität der Wertentwicklung (Kursschwankungsbreite, Volatilität)
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Liquiditätsrisiko (Risiko der jederzeitigen Handelbarkeit eines Papiers zu marktgerechten Preisen)
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Psychologisches Marktrisiko (irrationaler Einfluss von Stimmungen, Gerüchten, Ängste unabhängig von tatsächlich positiven Aussichten und der realen Ertragslage)
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Risiken bei kreditfinanzierten Wertpapierkäufen
II. Immobilien (Renditeobjekte als Eigentum)
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Finanzierungsrisiko(Zinsänderung, Mietausfälle)
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Preisverfallrisiko(Marktentwicklung, demographische Entwicklung, Lage)
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Überteuerungsrisiko (erhoffte Wertsteigerung nicht realisierbar)- Vermietungsrisiko (Leerstand, schlechtere Nachvermietungsergebnisse)
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Wohnungswirtschaftliche Risiken (Vorhersehbarkeit von Werterhaltungskosten)- Mietpoolrisiken (Sozialisierung der Kosten des Gemeinschafts- und Sondereigentums)
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Baumängelrisiko (nach Ablauf 5-jähriger Gewährleistungsfrist, Insolvenz des Bauträgers + Bewirtschaftungskosten)
Unser Tipp:
Holen Sie verschiedene Finanzierungsangebote zum Vergleich ein, verlangen Sie jeweils einen Zins- und Tilgungsplan über die Gesamtlaufzeit. Verlangen Sie eine vollständige und schriftliche Aufschlüsselung sämtlicher Provisionen.
Überprüfen Sie den Kaufpreis, etwa durch ähnliche Angebote anderer Anbieter in der Region im Internet oder anderen Medien. Prüfen Sie die Höhe der versprochenen Mieterträge mit Hilfe von örtlichen Mietspiegeln.
Achten Sie auf eine vollständige Darlegung sämtlicher Bewirtschaftungskosten, die Sie nicht auf den Mieter abwälzen können wie z.B. Verwaltungskosten, Instandhaltungskosten, Mietausfallwagnis
Unser Angebot:
Wir prüfen die angebotene Immobilien-Finanzierung:
z. B auf ihre Marktüblichkeit, versteckte Kosten und langfristige Risiken.
Ein optisch niedriger Zinssatz macht noch keine vernünftige Finanzierung.
Wer nicht vergleicht zahlt drauf, übersieht Knebelbedingungen oder Finanzierungslücken und steigende Belastungen aus besonderen Finanzierungsverläufen wie etwa bei Abschnittsfinanzierungen oder Tilgungsersatz- oder Tilgungsaussetzungsmodellen.
Vorsicht beim Disagio!
Wir ermitteln schnell und kostengünstig den Ertragswert der Immobilie
Wir überprüfen die Renditekalkulation oder Belastungsrechnung auf ihre Nachhaltigkeit unter Berücksichtigung der realen Mieten und Kosten und bestimmen so den sog. Reinertrag der Ihnen etwa für die Finanzierung zur freien Verfügung steht.
Wir recherchieren in unserem Ertragswertearchiv nach vergleichbaren Gutachten auch aus früheren Jahren, wenn sie einen länger zurückliegenden Erwerb überprüfen wollen.
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